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Gründe für eine fleischfreie Ernährung
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- Ein
500 g Steak entspricht der pflanzlichen Energie, die täglich 40
Kinder in der sog. "3. Welt" vor dem Hungertod
retten könnte. Für die Erzeugung von einem Pfund Rindfleisch werden
16 Pfund Getreide verbraucht. 15 Pfund gehen verloren für die
Energie, die das Tier zum Leben benötigt. Über den Umweg Fleisch
nehmen wir nur 10% der Energie auf, die uns durch Pflanzen zur
Verfügung steht.
- Die
schlechten Lebensbedingungen in der Massentierhaltung erfordern
einen starken Einsatz von Arzneimitteln, die wir mit dem Fleisch
aufnehmen und die dessen Qualität mindern.
- Die
Hälfte des in Europa produzierten Rindfleisches wird zu Niedrigpreisen
in die sog. "3. Welt" verkauft und die Wirtschaft dort
auf diese Weise zerstört.
- In
der Massentierhaltung wird Soja und Getreide aus der sog.
"3. Welt" verfüttert. Die Düngemittel für den Anbau
liefern die Industrienationen und verdienen kräftig daran.
- Der
hohe Fleischkonsum ist Ursache vieler Zivilisationskrankheiten
wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, Rheuma, Gicht, Diabetes...
Diese Zivilisationskrankheiten sind die Folge von Über- und Fehlernährung.
Die Ursache dieser Krankheiten und vieler Allergien finden sich
im tierischen Eiweiß. Neurodermitis, die ansonsten als unheilbar
gilt, ist durch eine vegetarische Ernährung heilbar. Südindische
Völker, die seit Jahrhunderten vegetarisch leben, sind eindeutig
gesünder als andere.
- Die
Zahl der Erdbevölkerung steigt ständig und wird sich bereits
im nächsten Jahrhundert verdoppeln. Immer weniger fruchtbarer
Boden wird zur Verfügung stehen. Wenn wir auch dann noch unseren
Fleischkonsum beibehalten, ist eine weltweite Nahrungsmittelknappheit
vorprogrammiert.
- Durch
die Massentierhaltung fallen riesige Mengen an Gülle an,
die mit Pharmakaresten verseucht sind. Inzwischen entfallen 3
t Gülle auf jeden Deutschen. Zu viel Gülle muss auf zu wenig Nutzfläche
verteilt werden, die Folgen sind Überdüngung und Schädigung des
Grundwassers.
- Mais
verträgt viel Gülle, er wird bevorzugt in Monokulturen
angepflanzt und muss mit Atrazin vor Schädlingen geschützt werden.
Atrazin ist in der Lage, das Erbgut zu verändern, wenn es in den
Körper gelangt.
- Die
Belastung des Grundwassers durch Nitrat ist nicht nur Folge
des Kunstdüngers, sondern auch der Düngung mit Gülle. Nitrat im
Grundwasser verursacht Krebsschäden, krankhafte Vermehrung der
roten Blutkörper und Säuglingsschädigung. Nitrat findet sich bereits
in erhöhtem Maße im Mineralwasser, was darauf hinweist, dass das
Nitrat schon sehr tief in den Boden eingedrungen ist. Dabei ist
das Wasser, das wir heute trinken schon vor 100 Jahren versickert.
- Das
Waldsterben und der saure Regen gehen in großem Maße auf
die Luftverschmutzung durch die Verdunstung der ammoniakhaltigen
Gülle zurück. Waldgebiete rund um Massentierhaltungsstallungen
sind nachweislich stark geschädigt. Gut 30% des Waldsterbens gehen
in den Niederlanden auf die Massentierhaltung zurück. Die Ammoniakwolken
der niederländischen Massentierhaltung sind noch in Lappland nachweisbar.
Die Waldsterberate erweist sich besonders in Gebieten starker
Massentierhaltung als sehr hoch.
- Auch
die Umweltbelastung durch Stickstoff ist auf Gülle zurückzuführen.
Bereits jetzt regnen 10 kg Stickstoff auf 1ha deutschen Bodens.
Dadurch wird auch die Nordsee belastet; Fische, Seesterne und
Muscheln sterben aus, das Algenwachstum nimmt zu, es kommt zu
Sauerstoffmangel. Die Fische werden anfällig für Parasiten, d.h.
sie weisen mehr Würmer auf.
- Der
brasilianische Regenwald (auch ‘‘Lunge der Welt’’ genannt)
wird gerodet um Weidflächen zu schaffen. Die Versteppung von Gebieten,
die um ein Vielfaches größer sind als die BRD, ist die Folge.
VEGETARISCHE INITIATIVE e.V.
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