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Spuren
des Fleischkonsums:
Durchschnittliche
Fleischesser/innen verursachen etwa doppelt so viel Treibhausgase
wie Menschen, die sich hauptsächlich von Gemüse ernähren [5].
Sie verbrauchen etwa 3-5 mal so viel Fläche [5] und
verbrauchen etwa 15 mal so viel Wasser
wie Menschen, die
sich hauptsächlich von Gemüse ernähren [4].
Flächenverschwendung:
Fast 30 % des Festlandes werden weltweit von Weiden und Feldern
bedeckt, auf denen Viehfutter angebaut wird [1].
Regenwaldrodung:
70 % des abgeholzten Amazonaswaldes werden für Weiden verwendet. und
auf einem großen Teil des Restes werden Futtermittel angebaut [1].
Der vernichtete Regenwald kann kein CO2 mehr binden. (CO2
=Treibhausgas)
Brandrodung:
Jede Minute wird Regenwald mit einer Fläche von sechs Fußballfeldern
verbrannt [2]. Das setzt gigantische Mengen CO2
frei.
Wüstenbildung:
Erosion
und Versteppung infolge von Rodungen und Überweidung.
Artensterben:
Durch Waldrodung, Verschmutzung und Überfischung ist die Tierwirtschaft
eine der führenden Ursachen für Artenverlust [1].
Monokulturen für Futtermittelanbau reduzieren die Artenvielfalt weiter.
Das führt zu inflexiblen, anfälligen Ökosystemen.
Gift:
Grundwasser,
Flüsse und Meere werden mit Antibiotika aus Masttierhaltung vergiftet
sowie mit Dünger und Pestiziden, die beim Futtermittelanbau großzügig
eingesetzt werden.
Tote
Zonen in Ozeanen:
Über 400 tote Zonen infolge von Überdüngung u. Sauerstoffmangel. Davon
die größte in der Ostsee mit 84.000 km² [6].
Leergefischte
Ozeane:
Mehr
als ein Drittel des gesamten Fischfangs wird zu Mastfutter. Das fördert
die Überfischung.
Saurer
Regen
durch
Ammoniak aus der Gülle: 64% des weltweiten Ammoniumausstosses stammen aus
der Tierwirtschaft [1].
Treibhauseffekt:
Stickoxide
aus der Gülle sind 296 mal klimaschädlicher als CO2 [1].
Die Fleischproduktion hat einen fast 50 mal höheren Anteil an den CO2-Emissionen
als die Gemüseproduktion [1]. 18% aller Treibhausgase wurden
2006 durch die Viehhaltung freigesetzt – das ist mehr als der gesamte
Transportsektor [1]. Werden auch Transportketten, Rodungen
zugunsten von Weideflächen u. a. berücksichtigt, fallen über die Hälfte
aller Treibhausgase bei Erzeugung und Verarbeitung von Tierprodukten an [3].
Trinkwasserverschwendung:
100.000
Liter Wasser fließen für die Erzeugung von 1 kg Rindfleisch (Tränken
des Tieres, Anbau der Futterpflanzen, Verbrauch in Schlachthaus und
Verarbeitungskette); dagegen 900 Liter Wasser für ein Kilo Weizen und 500
Liter Wasser für ein Kilo Kartoffeln
[4].
Und
wie sieht DEIN ökologischer Fußabdruck aus ?
Rette
die Welt: ISS VEGETARISCH !
Quellen:
[1] Welternährungsorganisation FAO, 2006, “Livestock’s long shadow”
("Der lange Schatten des Viehs"); [2] www.br-online.de/wissen/umwelt/klimawandel-DID1206608167923/klima-treibhausgase
-klimawandel-ID671202496503725681.xml;
[3] Worldwatch Institute, 2009 "Livestock and Climate
Change";
[4] Pimentel D et al., 1997, Bioscience 42: 97-106. (Wasserspezialist
der Cornell University, USA); [5] Wissenschaftlicher Beirat der
Bundesregierung Globale Umweltveränderungen München, Berlin 2008,
„Globale Ernährungsgewohnheiten und -trends“;
[6] Larsen J (2004): Dead Zones Increasing in World’s Coastal Waters,
Earth Policy Institute, Washington DC, http://www.earth-policy.org/Updates/Update41.htm
(Stand: 11.11.2006)
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