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Tiere sind keine
Produktionsmaschinen!

Die vielen Fleischskandale der letzten Jahre und die Bilder über die grausame Behandlung der Nutztiere haben dazu geführt, dass der Fleischverzehr zunehmend kritisch betrachtet wird. Infolgedessen ist aber nicht nur in den letzten 10 Jahren der Fleischkonsum um 14% zurückgegangen (1), sondern gleichfalls die Nachfrage nach Fleisch aus artgerechter Tierhaltung gestiegen. Die BiofleischesserInnen beruhigen ihr Gewissen damit, dass die Tiere beim Biobauern in der Regel Auslauf haben, etwas länger leben und nicht mit Antibiotika und Hormonen vollgestopft werden. All diese unbestreitbaren Fortschritte ändern jedoch nichts an der Tatsache, dass die Tiere auch hier als Fleischproduktionsmaschinen missbraucht werden. Einsperren und schlachten kann nicht „artgerecht" sein.

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Kinder reagieren auf diese Brutalität häufig ganz spontan, wenn sie erstmals den Zusammenhang zwischen dem Stück Fleisch und dem Tier erkennen. Sie verweigern häufig mit der Begründung "Ich esse meine Freunde nicht" das Fleisch auf ihrem Teller. Ihnen ist unbegreiflich, warum ein Tier, das sie zuvor gestreichelt und lieb gewonnen haben, getötet wird und sie es aufessen sollen. Während Kinder rein gefühlsmäßig reagieren, haben die meisten Erwachsenen gelernt, diese grausige Realität zu verdrängen. Unsere arbeitsteilige Gesellschaft macht es möglich, denn die FleischesserInnen müssen die Tiere, die sie aufessen, nicht selbst töten. Die wenigsten Menschen wären wohl in der Lage und willens, die Tiere, die sie in Einzelteilen aufessen, zu töten.

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Wenn sie selbst aber nicht dazu bereit sind, warum lassen sie andere diese grausige Arbeit für sie erledigen?
Es gibt keinen vernünftigen Grund, der dieses Leid rechtfertigt, denn wir alle können uns gesund und lecker vegetarisch ernähren. In zahlreichen
wissenschaftlichen Studien ist belegt, dass wir für eine gesunde Ernährung kein Fleisch benötigen. Im Gegenteil: Es ist sogar bewiesen, dass VegetarierInnen im Durchschnitt gesünder sind, seltener an Krebs erkranken und eine längere Lebenserwartung haben. (2)

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VegetarierInnen wird häufig vorgehalten, sie würden schließlich auch Leben zerstören, indem sie Pflanzen essen. Es ist eine bittere Einsicht im Leben, dass wir - indem wir existieren - anderes Leben zerstören. Wir können aber durch ein verantwortungsvolles Handeln unnötiges Töten und Leiden verhindern. Indem wir kein Fleisch mehr essen, vermeiden wir nicht nur das unnötige Leiden der Tiere, sondern reduzieren gleichzeitig die Menge an verbrauchten Pflanzen. Denn um 1 tierische Kalorie herzustellen, müssen für die Mast durchschnittlich 10 pflanzliche Kalorien aufgewendet werden.

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Eine skandalöse Lebensmittelverschwendung, wenn wir bedenken, dass noch immer ca. 30.000 Kinder pro Tag verhungern. Würden auf den Anbauflächen Getreide und Gemüse für den menschlichen Verzehr anstatt der Futtermittel für die Tiere in den Tierfabriken angebaut, wäre dies ein entscheidender Beitrag zur Lösung des Welternährungsproblems. Des Weiteren sprechen diverse Umweltschutzprobleme, wie Treibhauseffekt, Abholzung des Regenwaldes, Waldsterben und Grundwasserverschmutzung gegen das Produkt „Fleisch". (4)

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Darüber hinaus ist es einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass für die eigene Ernährung kein Tier sterben muss.

Anmerkungen:

(1) Fleischkonsum 1987: 70,3 kg / Fleischkonsum 1997: 60 kg Stat. Bundesamt zit. STERN 46/95 S. 108
(2) vgl. Kapitel Studien mit Vegetariern
(3) siehe auch Artikel „Umwelt" und „Fleisch zerstört den Regenwald" in dieser Broschüre. 

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